Festpreis berechnen
👋 Willkommen! Danke für dein Interesse. Dieser Guide ist bewusst KEIN PDF-Download mit 100 Seiten Marketing-Floskeln, sondern ein geschätzter Überblick der wichtigsten Fakten. Druck dir die Seite aus (Strg+P → "Als PDF speichern") wenn du sie offline brauchst.
Inhalt
  1. Was ist KNX überhaupt?
  2. Wann lohnt sich KNX?
  3. Wann lohnt sich KNX NICHT?
  4. Kosten-Übersicht EFH
  5. Kosten pro Raum
  6. Was steckt im Festpreis?
  7. Was ist nicht drin?
  8. KNX vs. Loxone
  9. KNX vs. Homematic IP
  10. KNX vs. Shelly/WLAN
  11. KNX vs. Apple Home / Matter
  12. Förderung 2026 (BAFA, KfW, Länder)
  13. Planungs-Checkliste Bauherren
  14. Schritt 1: Räume richtig zählen
  15. Schritt 2: Funktionen festlegen
  16. Schritt 3: Kabel & Bus-Topologie
  17. Schritt 4: Schaltschrank planen
  18. Schritt 5: Hersteller-Mix
  19. Schritt 6: Bedienung (Taster, Touch, App)
  20. Schritt 7: PV + Wärmepumpe + Wallbox
  21. Schritt 8: Sicherheit & Datenschutz
  22. Schritt 9: Visualisierung
  23. Schritt 10: Inbetriebnahme (ETS)
  24. KNX nachrüsten im Altbau
  25. Praxisbeispiel: 140 m² EFH
  26. Praxisbeispiel: 220 m² Premium
  27. Praxisbeispiel: 80 m² Wohnung
  28. 10 teuerste Bauherren-Fehler
  29. Was den Elektriker fragen?
  30. Deine nächsten Schritte

1. Was ist KNX überhaupt?

KNX ist seit 1990 der offene Standard für Gebäudeautomation (vorher EIB). Es ist kein Produkt sondern eine Norm (ISO/IEC 14543-3) — vergleichbar mit USB oder Ethernet. Über 500 Hersteller weltweit bauen KNX-kompatible Geräte. Du kombinierst sie alle frei.

Wie funktioniert es? Ein 2-adriges grünes Buskabel verbindet alle Geräte miteinander. Sensoren (Taster, Bewegungsmelder, Wetterstation) senden Befehle, Aktoren (Schaltrelais, Dimmer, Jalousie-Motor-Steuerung) führen aus. Alles parallel zur normalen Strom-Verkabelung.

Wichtigster Unterschied zu WLAN-Smart-Home: KNX läuft komplett lokal. Keine Cloud, keine Hersteller-Server, kein "App-Verlust nach 5 Jahren". Strom an, Funktioniert seit 1995, funktioniert noch 2050.

2. Wann lohnt sich KNX?

3. Wann lohnt sich KNX NICHT?

4. Kosten-Übersicht EFH

AusbaustufeWohnflächeRäumeFestpreis netto
Basis-EFH100–130 m²5–63.500 – 5.500 €
Standard-EFH130–180 m²7–95.500 – 9.000 €
Premium-EFH180–250 m²9–129.000 – 14.000 €
Luxus-Villa250+ m²12+14.000 – 25.000+ €

Diese Preise sind nur für den fertig programmierten Schaltschrank (Hardware + ETS + I/O-Test + Lieferung). Der Elektriker rechnet separat ab.

5. Kosten pro Raum

RaumPreisspanneWas ist drin?
Wohnzimmer800 – 1.800 €3-5 Lichtkreise, 1-2 gedimmt, Jalousien, Heizung, Premium-Panel
Schlafzimmer650 – 1.100 €2-3 Lichtkreise dimmbar, Jalousie, Heizung
Küche700 – 1.400 €3-4 Lichtkreise, Bewegungsmelder, Szenen-Panel
Badezimmer450 – 900 €1-2 Lichtkreise, Lüftung, Fußbodenheizung
Flur350 – 700 €1-2 Lichtkreise, Präsenzmelder, optional Touch
Kinderzimmer550 – 900 €2 Lichtkreise dimmbar, Jalousie, Heizung
Gäste-WC200 – 400 €1 Licht, 1 Lüfter, Bewegungsmelder
Arbeitszimmer700 – 1.200 €2 Lichtkreise dimmbar, Jalousie, Szenen

6. Was steckt im Piesco-Festpreis?

7. Was ist NICHT im Festpreis?

Faustregel: Plane für die Elektriker-Arbeit nochmal 2.500-5.000 € on top. Gesamtkosten Standard-EFH komplett funktionsfähig: 6.000-13.000 €.

8. KNX vs. Loxone

Loxone ist deutlich günstiger (3.500-6.500 € EFH), aber proprietär: du bist an einen Hersteller gebunden. Die Loxone-Cloud-App ist nett, aber: wenn Loxone als Firma Probleme bekommt, hast du in 10 Jahren ein Bandwurm-System ohne Updates.

KNX ist teurer aber 100 % offen. Geht Hersteller A pleite, kaufst du Hersteller B — funktioniert ohne Anpassung. Plus: bei Loxone bekommst du oft Drittanbieter-Geräte nur über Workarounds eingebunden.

→ Detail-Vergleich mit Tabelle

9. KNX vs. Homematic IP

Homematic IP ist Funk-basiert — keine Kabel nötig. Das macht es zur besten Nachrüst-Lösung für Bestandsbauten. Preisrange: 1.500-4.000 € für EFH.

Aber: Cloud-abhängig (Hersteller-Server eQ-3 muss laufen), Funk-Reichweite oft problematisch, weniger Hersteller-Auswahl. Für Neubauten ist KNX die zukunftssichere Wahl.

10. KNX vs. Shelly/WLAN-Systeme

Shelly-Module kosten 3-30 € pro Stück und sind super-flexibel. Für Bastler, Mieter, kleines Budget perfekt. Aber: 50+ Geräte am WLAN sind problematisch, Geräte-Mix sieht uneinheitlich aus, viele brauchen Cloud.

Für ein Neubau-EFH ist KNX langfristig die bessere Investition. Für eine 60-m²-Wohnung als Bestand ist Shelly oft genug.

11. KNX vs. Apple Home / Matter

Apple Home (HomeKit + Matter) ist eine App, keine Hardware. Du brauchst trotzdem Schaltgeräte irgendeines Herstellers. Matter ist 2024 erschienen, immer noch unreif für Voll-Smart-Home.

Beste Kombi: KNX als Infrastruktur + Apple Home als Bedienoberfläche oben drauf (via Gira X1 + Matter-Bridge). Du bekommst Apples App-UX UND KNX' Langlebigkeit.

12. Förderung 2026 (BAFA, KfW, Länder)

Bundesweit

Länder-Programme (Auszug)

Praxistipp: Antrag IMMER vor Auftragsvergabe stellen. Nachträglich gibt's nichts. Förderberater (oft kostenlos bei Stadt/Energieagentur) lohnt sich.

13. Planungs-Checkliste für Bauherren

Die folgenden 10 Schritte solltest du vor dem Architekten-Termin abhaken:

14. Schritt 1: Räume richtig zählen

Nicht nur Wohnräume — auch Flur, WC, Hauswirtschaftsraum, Treppenhaus, Keller-Hobby-Raum. Faustregel: Jeder Raum mit Licht = mind. 1 KNX-Bedienpunkt = 350-1.800 € im Schaltschrank.

15. Schritt 2: Funktionen pro Raum festlegen

16. Schritt 3: Kabel & Bus-Topologie

Im Neubau immer mit Sternverkabelung. Jeder Raum bekommt 230V + 1×KNX-Bus-Kabel zum Schaltschrank. Plus Leerrohre für Nachrüst-Reserve.

Wichtig: KNX-Buskabel (grün, 2-adrig, J-Y(St)Y 2×2×0,8) gehört NICHT mit Stromkabeln im gleichen Leerrohr.

17. Schritt 4: Schaltschrank planen

Faustregel: pro 100 m² Wohnfläche = 1× 4-reihiger Hager-Schaltschrank (oder ähnlich). Bei 200+ m² besser zwei separate Schränke (Hauptverteilung + Smart-Home-Schrank).

→ Detail-Anleitung Schaltschrank-Planung

18. Schritt 5: Hersteller-Mix

KNX ist offen — du musst NICHT alles vom gleichen Hersteller kaufen. Praxis-Mix:

19. Schritt 6: Bedienung (Taster, Touch, App)

Drei Ebenen kombinieren:

  1. Klassischer Taster an jeder Tür (Strom-Hauptschalter-Mentalität: muss immer funktionieren)
  2. Touch-Panel im Wohnzimmer (Szenen, Heizung, Visualisierung)
  3. Smartphone-App für unterwegs (über Gira X1 Server oder KNX IP)

20. Schritt 7: PV + Wärmepumpe + Wallbox

Die Königsdisziplin moderner KNX-Installationen: Sektorenkopplung.

→ Detail-Page PV + Energiemanagement

21. Schritt 8: Sicherheit & Datenschutz

22. Schritt 9: Visualisierung

Reine KNX-Tasterbedienung reicht nicht für moderne Bauherren. Du brauchst eine Visualisierung mindestens auf einem Touch-Panel im Wohnzimmer. Optionen:

23. Schritt 10: Inbetriebnahme (ETS)

ETS = Engineering Tool Software, die offizielle KNX-Programmiersoftware. Lizenz: 1.250 € einmalig (Lifetime) oder 900 €/Jahr Mietlizenz. Nur für Profis. Privatpersonen können theoretisch lernen — praktisch dauert es 80-120h.

Bei Piesco bekommst du den Schrank vollständig programmiert. Der Elektriker schließt nur noch an, du steckst ein, fertig.

24. KNX nachrüsten im Altbau

Möglich aber teurer (Wände müssen aufgestemmt werden). Drei Optionen:

  1. Komplettsanierung: Alles neu, optimal, 10.000-25.000 € EFH
  2. KNX-RF (Funk): keine Kabel, aber teurer pro Aktor und weniger zuverlässig
  3. Hybrid: KNX im Neu-Anbau + Homematic IP im Altbestand

25. Praxisbeispiel: 140 m² EFH

Konfiguration: 7 Räume, Licht + Jalousie + Heizung pro Raum, 1 Touch-Panel Wohnzimmer, 1 Wetterstation, PV-Anbindung.

Festpreis Piesco: 6.800 € netto.

Elektriker-Arbeit: ~3.500 € (Kabelverlegung + Anschluss + Inbetriebnahme).

Total funktionsfähig: 10.300 € netto.

26. Praxisbeispiel: 220 m² Premium

Konfiguration: 11 Räume, Tunable-White-Beleuchtung, Multiroom-Audio, Gira X1 + G1, Wärmepumpe + PV + Wallbox-Anbindung, Sicherheits-System.

Festpreis Piesco: 13.500 € netto.

Elektriker-Arbeit: ~5.500 €.

Total: 19.000 € netto.

27. Praxisbeispiel: 80 m² Wohnung

Konfiguration: 4 Räume, Licht + 2 Jalousien, Heizung, 1 Bedienpanel.

Festpreis Piesco: 3.200 € netto.

Elektriker: ~1.800 €.

Total: 5.000 € netto.

28. 10 teuerste Bauherren-Fehler

  1. Zu spät planen. Spätestens beim Architekten-Vorentwurf muss "Smart Home: ja, KNX" feststehen.
  2. Schaltschrank zu klein. Plane immer 30 % Reserve für Nachrüstung ein.
  3. Keine Leerrohre verlegen. Bei späterem Wunsch nach mehr Sensoren = aufstemmen.
  4. Cloud-Lock-in akzeptieren. KNX ist offen — nimm keine "geschlossenen" Smart-Home-Systeme.
  5. Bedienpanels falsch positionieren. Auf Augenhöhe, an der Türsturzseite, nicht hinter Möbeln.
  6. Buskabel sparen. Lieber 50 € mehr Kabel als 10 Jahre keine Erweiterung möglich.
  7. Visualisierung weglassen. Du wirst sie nach 3 Monaten vermissen.
  8. Hersteller-Mix vermeiden wollen. Das ist der KNX-Vorteil. Nutz ihn.
  9. Förderung vergessen. BAFA + KfW bringen oft 15-30 % zurück — Antrag VOR Auftrag.
  10. Den Elektriker den Schaltschrank machen lassen. Das ist eine eigene Disziplin — meistens günstiger und besser bei Profi-Schaltschrankbauern wie Piesco.

29. Was den Elektriker fragen?

30. Deine nächsten Schritte

1. Konfigurator starten

5 Minuten, Festpreis live berechnen, kein Termin nötig.

Konfigurator öffnen

2. Beratung anfragen

Schicke uns deine Projekt-Details — innerhalb 24h kommt eine fachliche Einschätzung.

Mail an Piesco

3. Tiefer einsteigen

Lies einzelne Detail-Pages zu deinem Thema:

→ Kosten-Rechner mit Live-Preis → FAQ mit 40 Fragen → KNX-Glossar (115 Begriffe) → Detaillierte Bauherren-Checkliste → KNX vs. Loxone vs. Homematic

📧 Hat dir der Guide geholfen? Wenn du Fragen hast, schreib uns einfach: kontakt@piesco-automation.de. Innerhalb 24h kommt eine ehrliche Antwort.

© 2026 Piesco Automation · Inhaber Piero Scognamiglio · Am Lettkopf 50, 55457 Gensingen
Festpreis-KNX bundesweit · Impressum · Datenschutz